Kinder der Wälder (OCIA)
Patricia Rieger

Sean schloss erschöpft die Augen. Es gab so viel, das ihm durch den Kopf ging und ihn nicht zur Ruhe kommen ließ. Was war aus seinem ruhigen, geregelten Leben geworden? Seit einiger Zeit kam er sich vor, als sei er in eine total verrückte Fantasygeschichte geraten. Wesen aus fremden Welten, mysteriöse Fähigkeiten … und jetzt auch noch eine Schamanin als Tante!

Sean steht mit beiden Beinen fest im Leben. Doch dann wirft das Schicksal sein wohlgeordnetes Leben vollkommen über den Haufen, als er auf eine geheimnisvolle Fremde trifft, mit der er auf ganz besondere Weise verbunden zu sein scheint. Bald schon wird ihm klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall ist. Auf sie wartet eine lebensgefährliche Aufgabe, bei der es um nicht weniger als die Rettung einer ganzen Welt geht. Wie gut, dass ihnen dabei die mächtige Geheimorganisation OCIA mit einem Einsatzteam aus ziemlich ungewöhnlichen und nicht ganz ungefährlichen Teammitgliedern zur Seite steht.

Kinder der Wälder ist der zweite in sich abgeschlossene Einzelband der außergewöhnlichen Urban-Fantasy-Romance-Reihe OCIA

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Produktinformation

619 Seiten
Sprache: Deutsch

Produktinformation Taschenbuch:

ISBN: 9783964640390
VPE 16,90 €

Produktinformation epub:

ISBN: 9783964640406
VPE 6,99 €

Produktinformation mobi:

ISBN: 9783964640413
VPE 6,99 €


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von Gelincik – 22.03.2020

Das Buch ist der 2. Band dieser Reihe. Ich kenne Band 1 nicht, hatte aber trotzdem gar keine Schwierigkeiten mit dem Buch.
Obwohl es über 600 Seiten hat, lässt sich das Buch wirklich sehr schnell lesen. Die Geschichte fesselt einen an das Buch, somit kann man es nicht aus der Hand lassen.
Die Charaktere und die Welten sind so toll, dass man quasi in der Geschichte lebt.
Ich hatte sehr viel Spaß dabei und freue mich schon auf Band 3 🙂

Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.



von Mahoo’s Bücherschrank – 22.03.2020

Ich durfte Kinder der Wälder von Patricia Rieger in einer Lovelybooks Leserunde lesen und bedanke mich herzlich für mein Leseexemplar. Danke auch an den Tomfloor Verlag.
Wie schon Sohn der Monde hat mich auch Kinder der Wälder sofort wieder in seinen Bann gezogen. Das tolle ist, man muss nicht unbedingt Sohn der Monde vorher gelesen haben um diesen Teil zu verstehen.
Okay es ist bedeutend leichter, da man natürlich einige Charaktere dann schon kennt aber wirklich nicht unbedingt nötig.

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Auch in diesem Buch geht es um eine spezielle „Rasse“ auf die genauer eingegangen aber auch alte Bekannte sind mit von der Partie.
Durch ihren Schreibstil und die toll ausgearbeiteten Charaktere, lässt einen Patricia sofort in die Welt der Parallelweltler eintauchen. Sie beschreibt so toll und detailreich das man sich sofort gedanklich in den erschaffenen Welten wiederfindet.
Spannend ist das es auch diesmal wieder ein Kind der menschlichen Familie Martin ist was zum Hauptprotagonisten wird. Um welche dazu passende Parallelweltlerrasse es geht, lasst euch überraschen. Nur soviel sie lieben Bäume und der Kampf ist ihnen Fremd.
Einen Parallelweltler dieser Rasse hat man schon in Sohn der Monde kennengelernt und auch hier spielt er eine große Rolle.
Am Ende ist zu sagen, ein Buch welches ich jedem empfehle der gern auf reisen in fremde Welten geht und gern eine tolle Liebesgeschichte dabei hat.



von Ilona67 – 22.03.2020

Dieses Exemplar wurde mir bei einer Leserunde zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Das Cover
Die Welt von Hernidion – bildlich sehr gut dargestellt

Zur Geschichte
Sean freut sich darauf endlich seine Schwester Hannah wiederzusehen und ist schon neugierig auf ihren neuen, seltsamen Freund. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft erreicht ihn ein seltsamer Anruf seiner Tante: Er soll sofort nach Irland kommen. Es ginge um Leben und Tod. Sean folgt diesem seltsamen Ruf und dann gerät seine Welt völlig durcheinander.

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Er erfährt, dass seine Familie von einer Schamanin abstammt und seine Tante eine Vision empfangen hat, dass jemand dringend seine Hilfe benötigt. Als er mit dem Suchen beginnt findet er ein schwer verletztes Mädchen, dass nicht von dieser Erde sein kann.
Die völlig verängstigte Meijra bemerkt sofort, dass Sean jemand besonderes für sie ist und nachdem Sean seine Schwester und Hralfor zur Hilfe gerufen hat, wird auch er Teil der Welt von der OCIA. Doch das wird noch nicht sein größtes Abenteuer werden, denn die „Grausamen“ die Meijra so zugerichtet haben bedrohen auch die Erde und somit bricht er zusammen mit einem Team von der OCIA nach Hernidion auf um dort zumindest das Sprungfenster für die „Grausamen“ zu schließen und muss feststellen, dass er endlich seine Bestimmung gefunden hat…..

Eigentlich wird diese kurze Zusammenfassung der Geschichte überhaupt nicht gerecht. Mir fehlen da einfach die Worte, was für eine phänomenale Welt Patricia Rieger hier geschaffen hat. Nicht nur die Welt der OCIA, sondern auch die Welt von Hernidion sind so unfassbar bildlich beschrieben, dass ich doch schon fast dachte die Vogelstimmen und die Bäumwächter flüstern zu hören. Das Ende hat mich zwar ein wenig traurig zurückgelassen, weil wir einen Charakter verlieren dem ich noch so viel Gutes gewünscht hätte aber man kann ja auch nicht immer ein perfektes Happy End haben. Das wirkliche Leben ist ja auch nicht so.

Nach Sohn der Monde ist Patricia Rieger hiermit eine grandiose Fortsetzung gelungen und ich bin schon so gespannt auf den nächsten Band!



von pemberley1 – 02.04.2020

Kinder der Wälder – Band 2 der OCIA Reihe von Patricia Rieger

Kennt ihr das auch? Wir alle haben sicherlich schon mal von anderen Kontinenten und ihren Ritualen gelesen. Von anderen Welten können wir hier nicht reden, gibt es sie doch in unserer Menschvorstellung nicht. Doch in Büchern natürlich schon. Doch bleiben wir hier auf der Erde, heißt es wohl „Andere Länder, andere Sitten“. So wie es im Buch wohl „Andere Welten, andere Sitten“ heißen müsste. Doch wenn wir genau schauen, dann sind einige Sitten im Buch in etwa so, wie es bei uns Menschen vor Jahrhunderten der Fall war. Das was wir als Menschenopfer beschreiben, das gibt es im Buch ebenfalls, nur in einer anderen Welt, in einer anderen Gemeinschaft, ausgeführt von anderen Wesen. Grausam, ja. Aber so darf man ja nie denken. Denn jede Gemeinschaft, die vor Jahrhunderten gelebt hat, hatte ganz sicherlich auch gute Menschen in sich. Und der Lauf der Welt ist heute einfach ein anderer, wie er vor Jahrhunderten war, oder in einer anderen beschriebenen Welt wäre. Oder ist alles ganz anders, und Traditionen sind nicht mehr im Sinne unseres heutigen Menschseins? Zählt die Moderne? Ist es richtig absolut gegen Gewalt zu sein, wenn man sich auf der anderen Seite durch Kampf auch selbst retten könnte, wenn man in Not gerät? Dies sind nur einige der Fragen, die mir bei der Lektüre durch den Kopf gingen. Und ein Richtig oder Falsch habe ich dazu als Antwort nicht gefunden. Denn es kommt immer auf Blickwinkel an. Warum ich das erzähle?

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Vorsicht, dieses Buch beginnt mit einer Opferung. Man darf nicht außer Acht lassen, dass in manchen Völkern der Menschen, genau wie in beschriebenem Volk im Buch, eben auch Wesen umkommen, und zwar auf bestialische Weise. Wer sich mit vergangenen Kulturen beschäftigt, weiß, wie gottesfürchtig die Menschen waren, und was sie diesen alles geopfert haben. Selbst ihre Familien. Ich wollte es nur gesagt haben, weil manche nun vielleicht denken, dass dieses Buch ein rein friedliches Buch ist, von einem im Wald lebenden Volk. Aber sein wir mal ehrlich. Seit Anbeginn der Zeit, und in jedem Volk, gibt es irgendwann jemandem, dem die Macht zu Kopfe steigt, und dann wird es für den Rest des Volkes oder der Gemeinschaft eben grausam. Doch bevor ihr nun etwas völlig anderes vom Buch denkt, als es ist, erzähle ich euch die Geschichte. Denn grausam ist das Buch wahrlich nicht, sondern eher wunderschön. Man muss nur verstehen.

Die Geschichte, welche das Buch erzählt:

Die Familie Martin hat viele Kinder, 6 an der Zahl. Hannah durften die Leute in Band 1 der OCIA Reihe schon kennenlernen, zusammen mit ihrer Geschichte. In diesem Buch wird nun die von ihrem Bruder Sean erzählt. Hannah hat sich in Band 1 einer Organisation namens OCIA angeschlossen. Diese sorgt dafür, dass Parallelweltler (also Wesen aus anderen Welten), die bei uns auf der Erde landen, wieder zurück in ihre Welten kehren können. Meist passiert das durch einen Weltensprung, und der ist nicht immer gewollt. In diesem Buch lernen wir Meijra kennen. Eine junge Hernidin aus der Welt Hernidion, die oben schon beschriebenes Opfer für die Götter sein soll. Doch aus einem Grund, über den man später noch etwas erfährt, kann sie schwerverletzt entkommen, und einen Weltensprung machen. Und zwar direkt nach Irland, wo Seans Tante lebt. Diese ist als Schamanin begabt, fühlt, dass etwas im Gange ist, und holt den guten Sean zu sich. Als er Meijra findet, ist es eine Liebe auf den ersten Blick, die er sich zumindest nicht eingestehen will. Meijras Wunden müssen geheilt werden, und sie muss zur OCIA Organisation, also kommt nun Seans Schwester Hannah ins Spiel. In Meijras Welt, ist Sean ab nun ihr Hüter. Was nicht gleichbedeutend ist, mit dem, was es bei uns Menschen bedeutet. Die Liebe zueinander entwickelt sich also langsam, und mit einigem Zögern Seans. Dass Meijra aus einer anderen Welt kommt, macht das Ganze nicht leichter. Wie Meijra also in unserer Welt zurechtkommt, ob die Liebe der beiden eine Chance hat, ob Meijra wieder in ihre Welt zurück kann, ob sie hier Freunde findet, was Seans Familie zu ihr sagt, und vor allen Dingen…….. was mit den Göttern aus ihrer Welt ist, denen sie geopfert werden sollte…….. das verrate ich nicht genau. Denn das ist viel zu ereignisreich, und ihr dürft es gerne selber lesen, ohne dass ich euch etwas verrate 🙂

Cover:

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Ich bin ein Mensch der Wälder liebt, und das satte Grün erinnert einen schon daran. Zusätzlich erfährt man schon während der Geschichte, dass das Cover absolut zur Geschichte und ihren Einzelheiten passt. Figuren, Orte, Szenen aus der Geschichte, die alle in diesem Cover vereint sind.

Fazit, Kopfallerlei und Gedankengänge zum Buch:

Es ist wie eine alte Geschichte, ein altes Lied, welches schon immer um uns Menschen herumwehte. Was wir nicht kennen, dem gegenüber sind wir sehr misstrauisch. Andere Lebewesen, oder in unserem Fall Menschen, können noch so nett und friedlich zu uns sein, wie sie wollen. Wenn sie anders aussehen als wir, werden wir erstmal nervös und haben Angst, vor der Fremdartigkeit, und dem uns Unähnlichen. Dabei ist es oftmals gar nicht mal die Unähnlichkeit der Kulturen, sondern wirklich nur ein anderes Aussehen, das uns stört. Dabei ist gerade das doch das Schöne an der Welt. Die Vielfältigkeit. Dass nicht jeder gleich aussieht. Doch sieht man anders aus, kommt automatisch jenes Misstrauen, manchmal auch Neid. Verschiedene Gefühle, die Menschen durchströmen, wenn sie die Andersartigkeit sehen. Die Sicht von Meijra auf unsere Welt ist toll beschrieben, und unsagbar schön übertragbar auf unsere Zeit, und dass man vor der Fremde und Andersartigkeit keine Angst zu haben braucht. Selbst wenn man sich nicht versteht, kann man miteinander kommunizieren. Meijras Volk ist ursprünglich. Und wir Menschen sind so, wie wir Menschen eben sind. Wir haben zum Teil unsere Ursprünglichkeit und das Wichtige im Leben vergessen. Umso schöner ist es die Familie Martin, aus der Sean kommt, kennenzulernen. Denn diese Ursprünglichkeit und ganz viel natürlich die Toleranz gegenüber Wesen aus einer anderen Welt, die ist in dieser Familie zum größten Teil gegeben. Überhaupt gefällt mir die Beschreibung der Familie in ihrer Bodenständigkeit, und ihrem Zusammenhalt. Wenn man in Romanen meist übertriebene Charaktere gezeichnet hat, kann man sich manchmal nicht so gut mit ihnen identifizieren. Wenn es aber normale Charaktere sind, dann finde ich das umso schöner, wenn diese fantastische Dinge erleben. Das heimelt so an, dass man selbst in seiner Normalität auch mal ein Abenteuer erleben wird. Es ist also wie ein Gemisch aus einer tollen Familiengeschichte, natürlich mit fantastischen Elementen, aber unterschwellig auch mit der Message Verständnis füreinander zu haben.

Wunderbar vorstellen konnte man sich die Beschreibungen der Wesen der verschiedenen Welten, so dass es einem diesmal leichtfiel, sie in seinem Kopf entstehen zu lassen. Als Zeichnerin hätte ich am liebsten einen Stift genommen, und die Eindrücke im Kopf sofort auf Papier festgehalten, so mystisch heimeln die Wesen an. Und ja. Wenn man daran denkt, dass die Wesen in älteren Kulturen wohl die Vorbilder für Götter waren, Naturgötter und auch andere Wesen, dann kann man sie leicht imposant finden. Diese Mystik und mystische Verbindung gefällt mir. Die OCIA als Organisation ist in all den Büchern natürlich auch ein Thema. Schon in Band 1 erscheint sie im Buch, natürlich, wie auch nicht? Die Bücher können übrigens unabhängig voneinander, als eigenständige Geschichte, gelesen werden.

Es ist aber auch ein Buch, welches ernste Töne anschlägt, wohin wir Menschen mit unserer Welt hinwandern. Und das nicht, weil die Kinder des Waldes uns warnen………. Wobei doch, in gewisser Weise tun sie das. Wie genau das aussieht, das dürft ihr selber lesen. DAS wäre zu viel der Information. Aber die gegenseitigen Spiegelbilder der Gesellschaften im Vergleich fand ich so spannend zu lesen, dass ich sehr oft in Grübelei verfallen bin. Und das ist auch gut so! Grübeln nach Büchern ist eine gute Sache. Anders herum wäre es schlimmer, wenn das Buch einen gar nicht berührt hätte. Das Buch beschreibt Glauben gegen Glauben, aber anders, als wir es sonst kennen. Der Glaube und die Traditionen eines alten Naturvolkes gegen den Glauben und die Traditionen der Menschen, und die Verschmelzung von beidem. Bzw. dass man von jedem Volk auch das anerkennt, was einem helfen kann, auch wenn es eine Neuerung bringt, die den alten nicht so gut gefällt, die immer nur daran denken, dass doch bitte alles bleiben soll wie es ist. Welch egoistischer Gedanke. Deswegen stellen wir uns im Buch auch die Frage, ob es gut ist, in einer Gemeinschaft etwas Neues zu lehren, was so ganz gegen die Prinzipien der Gemeinschaft ist. Etwas Fortschrittliches. Was der Gemeinschaft hilft. Oder soll man lieber alles lassen, so wie es ist? Bringt Änderung nicht immer auch Probleme mit sich? Und dann sind da immer die, in denen ein Leuchtfeuer anfängt zu brennen, wenn man ihnen etwas Neues beibringt, und die, die an ihren alten Ritualen festhalten wollen. Alt vs. Neu und Tradition gegen Fortschritt. Was ist hier besser? Ich konnte es beim besten Willen nicht herausfinden. Manchmal braucht es neue Sichtweisen aus anderen Kulturen und Kulturkreisen, um klarer sehen zu können, und Dinge im eigenen Volk zu erkennen, die man vorher vielleicht nicht sah. Lernen voneinander ist immer eine gute Sache.

Achja, und dann sind da noch die Vorurteile: Mädchen die schön sind, sind immer zickig und tussig, Vampirähnliche Wesen leben immer in dunklen Kellerräumen und karg, Menschen die unheimlich haussehen, sind immer böse, jeder der jung aussieht, kann nicht selbst für sich entscheiden, und muss geschützt werden. Und überhaupt, kann Jemand Junges ja gar keine Ahnung von Nichts haben……aber sind diese Vorurteile wirklich richtig, oder irrt man? Es ist ein wenig wie ein Kampf dessen, was wir im Buch öfter finden. Aber das Äußere täuscht hier, wie immer. Denn das wahre Wesen ist im Menschen verankert. Im Buch wird dieses wunderschöne Wort Widerhall genannt. Und den kann man fühlen :). Ebenso in Vater Sonne, Mutter Natur, und der Trostspendenden. Ein Buch voller Weisheiten, dessen Überlegungen, Lehre und Botschaft man sich merken sollte. Und auch die Denkansätze sollten dafür sorgen…. Mal darüber nachzudenken. Über den Umgang miteinander, in der Gemeinschaft, gegenüber der Natur, gegenüber unseren Liebsten und unserer Liebe, gegenüber Mutter Natur, Flora und Fauna, gegenüber Andersartigkeit und vor allem über Toleranz, und wie diese aussehen sollte. Und darüber, besonnen und demütig gegenüber der Natur zu sein. In einer Welt wo nur „ich ich ich“ gilt, und alle sehr egoistisch denken, ist es wie Balsam für die Seele in Büchern Menschen und Wesen kennenzulernen, die ganz uneigennützig handeln. Doch in jedem Volk, und sei sie noch so friedvoll, gibt es Individuen, die nach der Macht greifen. So war es schon immer. In der Geschichte, in Stämmen, in früheren Kulturen, doch auch in anderen Welten?

Dieses Buch ist mehr als nur eine Fantasygeschichte, in der sich eben mal wieder Menschen verlieben. Wir erkennen eine Botschaft die sich unterschwellig und hintergründig durch das ganze Buch zieht, und die wir Menschen uns gerne mal hinter die Löffel schreiben sollten. Es geht um Respekt gegenüber anderen Lebensweisen, anderen Völkern, Wesen aus anderen Welten. Respekt gegenüber der Einzigartigkeit eines jeden. Dem Aussehen der Wesen. Und vor allem Respekt gegenüber der Natur. Seien es nun die Wälder, oder der große Ozean. Aber auch der Respekt voreinander als Paar ist da. Zu respektieren, dass man gedanklich gleich ist, aber von der Lebensweise anders. Und vor allem zu respektieren, dass man immer füreinander da ist, sich selbst aber dabei nicht verlieren sollte, und dem Partner mehr Vertrauen schenkt. Und sich nicht bei jeder kleinen Problematik voneinander trennen zu wollen, sondern sie miteinander zu bestehen. Die Beschreibung der Innigkeit und Zuneigung von Sean und Meijra ist somit toll beschrieben. Und auch wenn die Gefühle der beiden Protagonisten schnell da sind, so geht alles etwas langsamer und nicht so überstürzt voran. Eigentlich genau, wie ich es mag. Die Gefühle sind sofort und auf der Stelle da, die Liebe ist tief. Und trotzdem ist es ein langsames Kennenlernen, der Welt des anderen, der Familie des jeweils anderen. Der Lebensweisen und auch der Rituale und Besonderheiten der Welten. Da sind die Anstrengungen, die Sean und Meijra sich gegenseitig abringen, um sich der gegenseitigen Welt des jeweils anderen anzupassen, die nicht als Anstrengung angesehen werden. Meijra versucht, Seans Welt zu verstehen, und andersrum. Und das, weil sie diese tiefe Verbindung zueinander spüren und fühlen. Beide müssen auf Dinge verzichten, beide entwickeln sich. Und beide haben es nicht immer leicht. Eine Sache, die in der heutigen Welt, und bei den heutigen Paaren eher so läuft, als dass sie sich bei jeder Kleinigkeit sofort trennen, und sich einfach nicht mehr umeinander bemühen, oder sich anstrengen, und an einer Beziehung so arbeiten, dass es gemeinsam etwas wird. Unterschwellig ist natürlich immer die Frage ob Meijra und Sean so zusammen sein können, wie ein Paar, Hüter und Hüterin für sich gegenseitig, als Hernide und Mensch, und wo überhaupt? Es ist fast wie eine Prägung zwischen Sean und Meijra. Nichts Körperliches, was nacheinander aufgebaut wird, kein Vertrauen, was ebenfalls erst aufgebaut werden muss. Es ist, als sei das Vertrauen zwischen Meijra und Sean von Anfang an da, vom Moment, an dem er sie gerettet hat, ja gar beschützt. Und als sei das Ganze irgendwie vorherbestimmt gewesen, weil nur er sie finden konnte.

Alles im Buch ist im Gleichgewicht, und liest sich auch so. Wir haben die Liebe, wie sie sein soll. Nicht übertrieben, aber wir spüren sie. Wir haben Beschreibungen der Charaktere, aber ohne Längen, Szenen, ohne dass sie sich ziehen, und Beschreibungen der Umgebung, ohne dass es langweilig wird. Wir haben eine ursprüngliche Welt der Natur im Einklang mit genau dieser, und unsere Menschenwelt des Fortschritts, der Technisierung, der Wissenschaft und Weiterentwicklung, wodurch die Emotionen und Gedanken auch an die Natur, verkümmern. Die Menschen sind nicht im Einklang mit der Natur. Nicht mehr. Fortschritt ist wichtiger.

Gleich und gleich gesellt sich gern, bzw. sollte zusammen sein. Aber wer sagt das? Nur gleiche Menschen, keine Vielfalt, das zusammen, was zusammengehört. Doch was gehört eigentlich zusammen? Ist es die Zugehörigkeit zu einem Land? Einem Volk? Oder im Buch zu einer Welt? Oder darf das ruhig übergreifend sein? Wir finden das überall im Buch, und wahrscheinlich auch ein wenig in Band 1. Diese Vielfältigkeit mag ich natürlich mal wieder. Weil ich finde Zusammengehörigkeit hat etwas damit zu tun, wer zusammengehört. Und das wiederum hat gar nichts mit Welten oder Ländern oder Völkern zu tun. Nun stellt euch also mal vor, alle Mythen und Geschichten von Göttern und Wesen aus allen Zeiten der Menschen wären wahr? Und diese wären einfach Wesen aus Parallelwelten, die zu bestimmten Zeiten auf der Erde aufgetaucht wären. Den Menschen wäre all das unerklärlich gewesen, und sie gaben den Wesen aus anderen Welten Namen, um es sich selbst zu erklären. Wie zum Beispiel Werwolf, Vampir, Zyklop, Gott Cernunnos, Sphinx, Faun, Selkie, Engel oder Fee.

Im Buch täuscht der Schein, und das Äußere entspricht nicht immer dem Innenleben. Meijra erkennt dieses Innere, den Widerhall eines jeden Wesens, seine Traurigkeit, die Ruhe, Widerhall einer Vergangenheit des Wesens, Widerhall der gegenwärtigen Gefühle, aber auch der Pflichten des Wesens oder Menschen. Eine wie ich finde sehr praktische Gabe, die auch einigen Menschen guttun würde. Wenn sie nicht nach Äußerem urteilen würden, sondern danach, wie jemand innerlich und in seinem Wesen ist.

Es ist alles stimmig, macht Sinn, und ist ausgeklügelt. Die Weltenreisen, der Aufbau der Welten, die Lebeweisen ….. ich würde nirgends sagen „Hey Moment mal, das kann aber so nicht stimmen und ist ein Denkfehler“. Kurz gesagt: Hier wurde eine Welt, oder besser gesagt mehrere Welten aufgebaut, die absolut sinnig in ihren Beschreibungen und in ihrem Weltenlauf sind. Für Menschen die den Wald lieben wird dieses Buch ein Genuss sein, denn dieser ist wundervoll beschrieben. Für mich war die Reise und der Einblick in eine andere Welt, genau das, was ich momentan, wo es fast gar keine Einblicke in andere Welten und in unsere Natur mehr gibt, wie Balsam für die Seele. Reisen in Corona Zeiten :). Wenigstens diese Freiheit kann man mir nicht nehmen. Und das Fazit? Manchmal braucht eine Welt einen Außenstehenden, der neue Ideen bringt……vielleicht kann er damit diese Welt sogar retten.

Und hier das Lied, für diese Rezension, welches mir eigenstimmig von den Baumwächtern zugeflüstert wurde…..oder auch von den Federfreunden:

„Come closer and see…..see into the trees….find the girl…….if you can.

Come closer and see…….see into the dark……just follow your eyes……….

just follow your eyes.“



von Jacky – 12.04.2020

Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm zu lesen und ich kam zügig voran. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen. Aus dem 1. Band waren wieder Charaktere mit dabei, die ich schon fest in meinem Herz hatte. Neue Charaktere kamen auch hinzu, die genauso liebenswert sind, obwohl sie eben nicht dem klassischen Bild entsprechen. Vor allem Veirack, der doch sehr eigenwillig ist, war hier mein persönlicher Held. Sehr gefreut habe ich mich, dass ich hier Kernach und seine Welt noch besser kennenlernen konnte. Kernach fand ich schon im ersten Teil sehr faszinierend. Das Buch hat mich abtauchen lassen in eine ganz besondere Welt und ich bin sehr froh, ein Teil davon gewesen zu sein. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil und kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Dieser Teil kann auch gut unabhängig vom 1. Teil gelesen werden.



von Jashrin – 14.04.2020

Vor etwa einem Jahr wurde das Leben von Seans Schwester Hannah auf den Kopf gestellt. Kurz nachdem Sean nun endlich den geheimnisvollen Hralfor, den Freund seiner Schwester, kennengelernt hat, wird auch sein eigenes, bislang eher beschauliches, Leben reichlich kompliziert. Mit Meijra trifft er auf eine junge Frau, die er nicht nur vom ersten Moment an beschützen will, beide spüren auch eine tiefe Verbindung zueinander. Ob diese Verbindung helfen kann, das Grauen zu beenden, vor dem Meijra geflüchtet ist?

Bei der Geheimorganisation OCIA finden die beiden mächtige Verbündete und ungewöhnliche Kampfgefährten. Ein Glück, denn schnell stellt sich heraus, dass womöglich nicht nur Meijras Heimatwelt und seine Bewohner bedroht sind.

Nach „Sohn der Monde“ bringt die Autorin Patricia Rieger nun den zweiten Band aus der OCIA-Reihe und ich freue mich jetzt schon sehr, dass es mindestens einen weiteren Teil geben wird. Auch „Kinder der Wälder“ hätte ich am liebsten in einem Stück verschlungen, doch zum Glück – in diesem Fall tatsächlich – gibt es noch solche Dinge wie den Haushalt, so dass ich länger etwas von dieser im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Geschichte hatte.

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Beide Bände sind in sich abgeschlossen und auch wenn ich sicher bin, dass man keinerlei Verständnisprobleme haben wird, wenn man mit dem zweiten Band beginnt, würde ich dennoch raten, mit dem ersten Teil zu beginnen, einfach weil ich ihn sehr mochte. Während im ersten Band Hannah und Hralfor die Protagonisten sind, stehen nun Hannah älterer Bruder Sean und die Hernidin Meijra im Mittelpunkt. Da große Teile des Romans bei der OCIA spielen, treffen wir auf viele bereits bekannte Charaktere, auch wenn sich die Bedeutsamkeit ihrer Rollen geändert hat. Neben Hralfor habe ich mich ganz besonders darüber gefreut, auch wieder auf Halida zu treffen. Ihre Einstellung zu vielen Dingen ist einfach herrlich.

Neben Meijra gibt natürlich auch noch weitere neue Charaktere. Trotz seiner sehr überheblichen Art ist Veirack sofort zu einem meiner Lieblingscharaktere avanciert. Dunkel, geheimnisvoll, definitiv gefährlich – wer kann da schon wiederstehen? Da er nebenbei auch verschlossener ist als eine Auster, erfahren wir zwar kaum etwas über seine Person und noch weniger über seine Welt, aber allein seine Fähigkeiten sind sehr faszinierend. Außerdem mag ich sehr, wenn ich bei einer Figur nicht sofort weiß, woran ich bin.

Im Gegensatz zu ihm sind Meijra und Sean wie ein offenes Buch und auch ihre Gefühle zueinander sind sofort klar. Dennoch macht es Spaß mitzuerleben, wie die beiden sich kennenlernen und immer mehr aufeinander einlassen. Auf dem Klappentext findet sich die Bezeichnung „Urban-Fantasy-Romance“ und das trifft es ziemlich perfekt.

Spannung und Romantik treffen auf fantastische und detailliert ausgearbeitete Charaktere, die man trotz aller Fremdartigkeit direkt klar vor Augen hat. Das Setting wird ebenso großartig und bildgewaltig beschrieben, so dass man sich schnell als ein Teil des Ganzen fühlt.
Wie ihr seht, ich bin restlos begeistert und hoffe, dass ich den ein oder anderen überzeugen kann, auch mal einen Blick in die OCIA-Reihe zu werfen. Es lohnt sich.



von Barbara  My Book&Serie&Movie Blog – 16.04.2020

Ich bin sofort in die Handlung rein gekommen. Im zweiten Buch ist der ältester Bruder von Hannahs Sean der Protagonisten im diesem Buch. Den Sean habe ich schon im ersten Band kurz kennt lernen. Den Sean habe ich im diesem Buch besser kennt lernt. Sean ist ein ruhiger junge Mann. Aber er kann auch sehr beschützerisch sein. Wenn einer seine Familie und seine Freunde was an tut. Sean arbeitet sehr gerne mit Holz. Und geht sehr gerne im Wald spazieren.

Die weibliche Protagonistin Meijra ist eine Art Wald Geist. Ich bin mit ihr am Anfang nicht warm geworden. Aber nach einiger Zeit wurde sie angenehme. Sie war am Anfang sehr schüchtern aber nach einiger Zeit tau sie auf. Sie wird zu nehmen Zeit immer mehr selbstbewusster.

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Die Chemie zwischen Sean und Meijra hat mir besonders gut gefallen. Aber muss ich leider ein kleiner Kritikpunkt nennen. Die Beziehung an sich zwischen beiden. Ist sehr schnell vor an getrieben worden. Ich finde das es zu schnell ging Das war keine Annäherung Zeit zwischen beiden.

Die Handlung hat mir gleich sehr gut gefallen. Der Rote Farben ist komplett von Anfang bis zum Ende da gewesen. Das haben ich beim ersten abgeschlossener Band angemerkt. Im zweiten abgeschlossener Band war der Spannungsbogen auf ein höherem Level als im ersten abgeschlossener Band. Ich glaube, dass ich an der Schreibweise von der Autorin Patricia Rieger gewöhnt bin.

Mein Fazit

Der zweite abgeschlossener Band von Reihe „OCIA“ hat um weitem besser gefallen. Der Spannungslevel ist die ganze Zeit da gewesen. Aber die Beziehung zwischen den Haupt Protagonisten ist zur schnell heran gewachsenen. Aber trotzdem hat mir die Chemie zwischen den beiden gut gefallen.



von Leselauschen – 18.04.2020

Ein junger Mann, der geerdet durch das Leben geht, eine mysteriöse Fremde und zwei verbundene Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

In „Kinder der Wälder“ von Patricia Rieger erleben wir die Geschichte von Sean und Meirja und eine besondere Rettungsmission der Geheimorganisatikn OCIA, bei der mehr als ein Leben auf dem Spiel steht. 

Als Sean die Hernidin Meirja kennen lernt, braucht diese seine Hilfe um zu überleben. Beide sind tief miteinander verbunden und  stellen sich mutig ihrem Schicksal. So begeben sie sich mit der OCIA auf eine gefährliche Mission, die sie nicht nur in ihren speziellen Gaben herausfordern wird.

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„Kinder der Wälder“ lockt uns Leser/innen regelrecht mit seinem wunderschönen Cover ins Buch hinein. Es wirkt wie das Tor in eine andere Welt,  so harmonisch und mystisch zugleich mit seinen Grüntönen, dem Steinkreis und den Blick durch die Baumverästelung auf ein geheimnisvolles Wesen. Die Neugierde ist schnell geweckt.

Patricia Rieger hat einen eindrucksvollen Schreibstil, bei dem das Kopfkino vorprogrammiert ist. Ihre Szenen beinhalten viele überraschende Wendungen,  ihre Charaktere wirken lebendig, fast zum Greifen nahe und alles ist sehr detailiert erarbeitet.

Sowohl Meirja als auch Sean erobern schnell die Sympathie. Man trifft auf so manche andere, geheimnisvolle Wesen, Sitten und Bräuche. Und ein Protagonist geht einem regelrecht unter die Haut.

Das Buch ist der zweite Band der Reihe, aber man kann ihn sehr gut unabhängig vom ersten Band lesen, weil alle wichtigen Fakten in der Story verwebt sind.  

Stellenweise sind die Szenen sehr grausam. Es geht dabei unter anderem auch um Macht, Kontrollverlust und dem ausgeliefert sein. Daher empfehle ich all jenen, die in dieser Richtung traumatische Erfahrungen gemacht haben, achtsam mit sich selbst beim Lesen zu sein.

„Kinder der Wälder “ bietet eine spannende Mischung aus Fantasy und Romance. Es lässt einem auch nach Beenden des Buches nicht so schnell wieder los, so sehr durchlebt man all die Ereignisse,  fühlt und leidet mit den Protagonisten mit. 

Im Buch geht es auch um die wahrhafte Verbindung zur Natur und ihren Lebewesen  und wie wir damit umgehen. Mich hat daher Meirja sehr berührt   weil sie diese tiefe Verbindung hat. So regt das Buch auch zum Nachdenken über unsere Art und Weise im Umgang mit der Erde an, wie wir miteinander umgehen.

Das Finale des Buches ist unbeschreiblich und benötigt unbedingt Taschentücher und Nervennahrung, denn dort wird es absolut zum Zerreißen spannend…. Mehr wird aber nicht verraten.

„Kinder der Wälder“ ist ein Fantasybuchschatz, den man absolut nicht verpassen sollte. Lernt Sean und Meirja, fremde Welten und mystische Wesen kennen und erlebt die faszinierende Gemeinschaft der OCIA.



von Gina1627 – 23.04.2020

Ein Lesehighlight! Grandiose Fortsetzung der OCIA-Reihe!

Was für ein wundervolles Fantasybuch! Die Geschichte liest sich unglaublich fesselnd und flüssig, steckt voller Warmherzigkeit, Gefühlen und großartigen bildhaften Beschreibungen, die man sofort kopfkinomäßig vor Augen hat.

„Es geht um Leben und Tod“ ist die Nachricht, die Sean von seiner Tante Brigid aus Irland erreicht. Ihre Dringlichkeit beunruhigt ihn aufs Höchste und er reist sofort zu ihr, obwohl gerade erst seine Schwester Hannah mit ihrem Freund Hralfor zum Familienbesuch angereist ist. Beide gehören zum Team der OCIA in Neuseeland, einer geheimen Organisation, die interversale Aktivitäten von Parallelweltlern auf der Erde kontrollieren. Auf alles gefasst erfährt Sean in Irland, dass seine Tante über besondere Fähigkeiten verfügt und gespürt hat, dass ein unbekanntes Wesen durch einen Weltensprung in Sicherheit gebracht wurde. Beide machen sich auf die Suche und entdecken eine zerbrechliche und fremdartig aussehende junge Frau, die nur noch wenige Lebenszeichen von sich gibt. Sean ist sofort hingerissen von ihr und Meijra ergeht es ebenso mit ihm. Ein unsichtbares Band verbindet beide und er erfährt von ihr, dass „Grausame“ ihre Welt bedrohen. Zusammen mit Hannah und Hralfor reisen sie nach ihrer Genesung zur OCIA um dort eine Strategie zu entwickeln, wie sie den Geschöpfen in Meijras Heimat Hernidion helfen können. Ein Team aus ungewöhnlichen, magiebegabten und andersartigen Mitgliedern wird zusammengestellt und es beginnt eine Reise ins Ungewisse. Können sie die Bedrohung aufhalten ohne selbst in Lebensgefahr zu geraten?

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Mit „Kinder der Wälder“ ist Patricia Rieger eine brillante Fortsetzung ihres ersten Bandes „Sohn der Monde“ der OCIA-Reihe gelungen. Ich bin jetzt noch Tage später hin und weg von der Geschichte. Ich liebe die warmherzige, spannende und mitreißende Erzählweise der Autorin. Mit ganz viel Feingefühl werden hier faszinierende Charaktere und eine unglaublich fesselnde Atmosphäre erschaffen. Das Herz geht einem auf, wenn Sean und Meijra ihre Liebe und tiefe Verbundenheit mit einem teilen und man bekommt Gänsehaut wenn man so „im Film ist“, dass man das Gefühl hat in gefahrvollen Situationen mit daneben zu stehen, alles zu beobachten und nichts tun zu können, außer im Eiltempo durch das Buch zu jagen. Lesesucht pur! Raffiniert werden mit Seans Gedanken Rückblenden auf Geschehnisse des ersten Bandes in die Geschichte mit eingeflochten und alles Erlebte kommt sofort wieder hoch. Es war toll den Martins wieder zu begegnen und bei der Geheimorganisation OCIA hinter den Vorhang gucken zu dürfen. Einblicke in faszinierende Parallelwelten mit ihren talentierten, mitunter auch gefährlichen Bewohnern, werden einem hier geboten. Alles in der Geschichte ist so gut durchdacht und mit Weisheiten und Lebenserfahrung bespickt worden. Hernidions Welt wird durch eine enge Verbundenheit mit der Natur dargestellt und unter den Bewohnern herrscht ein großes Verantwortungsgefühl füreinander. Doch leider gibt es dort auch ein paar Auserwählte, die machtbesessen und egoistisch sind. Sehr spannend und geheimnisvoll kommen hier die „Grausamen“ rüber, die einen rätseln lassen, woher sie kommen und mit wem sie unter einer Decke stecken könnten.

Die herausragenden Charaktere in der Geschichte sind Sean und Meijra, deren Szenen mit ganz viel Fingerspitzengefühl, Wärme und Empathie geschrieben wurde. Meijra entwickelt sich von einem verschüchterten Wesen zu einer selbstbewussten und mutigen jungen Frau und ich habe sie für ihr grenzenloses Vertrauen und ihre Offenheit gegenüber allem und jedem bewundert. Sean ist eine eindrucksvolle Erscheinung und ein Traummann schlechthin. Gutaussehend, sensibel, wagemutig, kämpferisch und sehr gefühlvoll kommt er rüber und für Meijra ist er zu allem bereit. Doch auch viele andere interessante Charaktere machen den Reiz in der Geschichte aus. Veirack, das geheimnisvolle und unheimliche Nachtwesen, Kernach ein Hernide, den es vor Jahrzehnten zur OCIA verschlagen hat, Charly, Hannahs beste Freundin oder auch Tibrana und Bjartock, Meijras jüngere Geschwister. Ich könnte noch so viel weitere aufzählen.
Zum Ende hin stand ich nur noch unter Strom, da es so unglaublich spannend war und die Geschichte mit einem riesigen Cliffhanger abgeschlossen wurde.

Mein Fazit:

Ich durfte mit „Kinder der Wälder“ allerbeste Fantasyunterhaltung genießen und warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band der Reihe. Für diesen Buchschatz kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen und hochverdiente 5 Sterne plus vergeben!


Patricia Rieger erblickte in der Schweiz das Licht der Welt. Schon bald war klar, dass sie nicht nur das Tierfreund-Gen ihrer Oma geerbt hatte, sondern außerdem auch mit einer regen Fantasie ausgestattet war, die selbst durch ihr Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin nicht gebändigt werden konnte. Also begann sie damit, sich Geschichten auszudenken. Am liebsten lässt sie sich dafür bei ihren Streifzügen durch den schönen Schwäbisch-Fränkischen Wald inspirieren, wo sie mit ihrer Familie und allerlei Getier wohnt.

Ihre Geschichten sind mittlerweile in verschiedenen Anthologien zu finden, ein erster Band ihrer tierischen Regionalkrimireihe über Barny Schäfer und sein ungewöhnliches Ermittlerteam ist Ende 2016 beim Leseratten Verlag erschienen.

Mit der Veröffentlichung ihres Romans Sohn der Monde – OCIA im Tomfloor Verlag geht für sie als begeisterte Fantasy-Autorin nun ein ganz besonderer Traum in Erfüllung.

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andere Bücher von Patricia Rieger:

Sohn der Monde - Patricia Rieger - Tomfloor Verlag